Nachdem immer wieder irgendwelche Brutforce Angriffe in meinen Logs aufgetaucht sind, habe ich mich entschlossen prinzipiell etwas dagegen zu unternehmen. Die üblichen Mechanismen root Remotelogins zu verweigern und Portnocking auf bestimmten Diensten sind manchmal einfach nicht umsetzbar …
In früheren Ansätzen habe ich auf iptables zurückgegriffen, hier ein Beispiel für SSH:
iptables -A INPUT -p tcp --dport 22 -m state --state NEW -m recent --set --name SSH -j ACCEPT
iptables -A INPUT -p tcp --dport 22 -m recent --update --seconds 60 --hitcount 4 --rttl --name SSH -j LOG --log-prefix "SSH_brute_force "
iptables -A INPUT -p tcp --dport 22 -m recent --update --seconds 60 --hitcount 4 --rttl --name SSH -j DROP
Mitlerweile existieren gute Mechanismen und Tools die es einem sehr einfach ermöglichen, auf solche Angriffe zu reagieren. Ein solches Tool möchte ich hier vorstellen: fail2ban
Fail2Ban ist ein kleines Programm, das Logfiles verschiedenster Programme überwacht und basierend auf Einträgen in den Logfiles Ereignisse auslöst. Es kann sowohl im Hintergrund (als Dämon) als auch im Vordergrund laufen.

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