• MySQL Backup Strategien: LVM-Snapshots

    MySQL Backup Strategien: LVM-Snapshots

    Master  – Slave mit LVM Vorteile Restorezeit ist wesentlich geringer bei großen Datenbanken und vielen Indexen (abhängig von Lese- und Netzwerggeschwindigkeit). Geringe Ausfallzeit des Servers – keine Ausfallzeit des Arbeitsbetrieb Der Master kann unbeeinträchtigt seine Arbeit vortsetzen. Nachteile “Eben mal” eine Tabelle oder Daten zurückspielen geht nicht, hierzu müssen wir ein kompletten Restore auf ein...

  • Okami Wordpress Theme

    Okami WordPress Theme

    Nach ein wenig “Herumprobieren”, ist die Roadmap gesteckt und somit ist heute auch die Beta Version 0.2.3 vom okami Theme fertig. Wichtige Kriterien für mich, sind immer noch neben dem komfortablen Umgang mit der Seite, Ladezeiten (bei DSL 1000 unter 1 Sekunde) und der Verwendung von so wenig wie möglichen grafischen Elementen, sowie Javascript. Okami ist ein 2 Spalten WordPress Theme(+2.7), voll widgetfähig mit...

  • MySQL - Recovery

    MySQL – Recovery

    Letztens bekam ich kurzzeitig einen Herzaussetzer, weil ich beim Restore des Datenbankbackups (LVM) bemerkte, dass doch die ib_logfiles nicht mit zurückgesichert wurden. Nachdem ich kurz nachgeschaut und fetsgestellt habe, dass die im Standardverzeichnis unter /var/lib/mysql herumdümpelten und nicht auf dem Logical Volume wo sie gesichert werden, wurde es erstmal finster ums Hirn. Hmm das passiert und zwar jeden Tag und wenn es solche Momente...

  • Replikation mit MySQL 5.x

    Replikation mit MySQL 5.x

    Master – Slave Replikation: Szenario: Replikation aller Datenbanken eines Server zu Backupzwecken auf einen weiteren Server. Achtung: Dies kann auch erreicht werden, indem wir eine zusätzliche Instanz auf unseren vorhanden Server einrichten. Zunächst müssen wir sicherstellen, dass in der my.cnf folgende Einträge wie folgt vorhanden sind: #bind-address = 127.0.0.1 muss auskommentiert werden, damit die MySQL Instanz auf den...

  • Jul
  • 18
  • 2010

ePost oder wie zocke ich Unwissende ab

Posted by okami In Computer, Zeitgeistiges | 2 Comments »

Die neue Geschäftsidee der deutschen Post ist es, sich für einen Dienst bezahlen zu lassen, den es sowieso schon kostenlos gibt und darüber hinaus noch Sicherheit suggeriert, während alle mitlesen. Nicht, dass die Post schon 2000 mit einer lebenslangen eMailadresse geworben hat, die 2005 eingestellt wurde, nun wirbt Sie mit Dingen die ich eher meinem Fleischerfachverkäufer abnehme, als der deutschen Post.  Stiftung Warentest hat sich das ganze mal angesehen und mal abgesehen von deren Einschätzung ein paar Auszüge aus deren AGBs versus den Marketingaussagen der Post:

Rechtsunsicherheit.
Aus $6.2 AGB:
Es liegt im Verantwortungsbereich des Nutzers zu prüfen, inwiefern die angebotenen Dienste geeignet sind, etwaige angestrebte Rechtswirkungen im Verhältnis zwischen ihm und anderen Nutzern bzw. Kommunikationspartnern herbeizuführen, insbesondere auch inwiefern es zulässig ist, die angebotenen Dienste in diesem Verhältnis zu nutzen. Die DPAG leistet diesbezüglich keine Rechtsberatung.

Kein Ersatz für “echten” Brief.
Aus $6.2 AGB:
Es wird aber darauf hingewiesen, dass insbesondere gesetzliche oder vertraglich vereinbarte Schriftformerfordernisse durch die Nutzung der Dienste nicht erfüllt werden. Soweit der Gesetzgeber einen Ersatz der Schriftform durch elektronische Form zulässt, ist eine zusätzliche qualifizierte digitale Signatur erforderlich. Ebenso wenig können förmliche Zustellungen im Gerichts- oder Verwaltungsverfahren vorgenommen werden.

Der Nutzer ist für alles verantwortlich, die Post für nix:
Aus $6.4 AGB:
Der Nutzer trägt die Verantwortung für seine Aktivitäten, insbesondere für die von ihm oder von ihm zurechenbaren Dritten hochgeladenen, im System gespeicherten, zum Abruf bereit gehaltenen und / oder übermittelten bzw. verbreiteten Nachrichten, Daten und Inhalte sowie die Auswahl der über die Dienste versandten Dokumente. Der Nutzer ist verpflichtet, geeignete Maßnahmen zum Schutz der von ihm zur Nutzung des E-POSTBRIEF Portals eingesetzten Hard- und Software (Kundensystem) zu ergreifen, um die Sicherheit und Integrität der Kommunikation über das E-POSTBRIEF Portal zu gewährleisten. Aus $8.4 AGB:
Die DPAG haftet keinesfalls für Schäden infolge von Leistungsausfällen und Leistungsverzögerungen aufgrund unvorhersehbarer von der DPAG, ihren gesetzlichen Vertreter oder ihren Erfüllungsgehilfen nicht zu vertretender Ereignisse (höhere Gewalt). Als Ereignisse höherer Gewalt gelten insbesondere Krieg, Unruhen, Naturgewalten, Feuer, Sabotageangriffe durch Dritte (wie z. B. durch Computerviren), Stromausfälle, behördliche Anordnungen, rechtmäßige unternehmensinterne Arbeitskampfmaßnahmen und der Ausfall oder eine Leistungsbeschränkung von Kommunikationsnetzen und Gateways anderer Betreiber.

Der Inhaber hat täglich ins Postfach zu sehen (ansonsten Zustellungsfiktion).
Aus $6.3 AGB:
Der Nutzer erkennt sein Nutzerkonto als seinen Machtbereich an, zu dem er Zugang hat und das für die Kommunikation mit anderen Nutzern oder Kommunikationspartnern bestimmt ist. Der Nutzer wird daher aufgefordert, mindestens einmal werktäglich den Eingang in seinem Nutzerkonto zu kontrollieren. Von einer regelmäßigen Kenntnisnahme eines E-POSTBRIEFS mit elektronischer Zustellung durch den Privatkunden ist daher spätestens am Werktag nach Eingang im Nutzerkonto auszugehen. Beim Geschäftskunden ist von einer regelmäßigen Kenntnisnahme bei Eingang innerhalb der üblichen Geschäftszeiten am gleichen Werktag auszugehen, ansonsten mit Beginn der Geschäftszeiten am darauf folgenden Werktag.

Umgekehrt ist die Zustellung für 55 cent aber nicht garantiert:
Das Leistungsverzeichnis nennt zusätzlich auch teurere “Einschreiben Einwurf” und “Einschreiben mit Empfangsbestätigung”.

Die Post traut ihrem eigenen ePostfach nicht:
Aus $5.6 AGB:
Einwendungen gegen die Höhe der in Rechnung gestellten Vergütung können nur schriftlich erhoben werden.
Ach ja, und wo liegen unsere Daten denn nun wirklich?
Aus $7.5 AGB:
Es bleibt der DPAG vorbehalten, sämtliche nach diesem Vertrag zu erbringenden Leistungen ganz oder teilweise durch Dritte durchführen zu lassen.

Und so weiter und so fort.

Hier die AGB zum Selbernachlesen:
https://www.epost.de/adressreservierung/footer/rechtliches/a…

Und das Leistungsverzeichnis:
https://www.epost.de/privatkunden/footer/service/preise_und_…

Mal sehen wieviel Dämliche für so etwas Geld ausgeben … aber das Obergenialste ist, dass die Post mit Vertraulichkeit wirbt, wie kann aber eine eMail vertraulich sein, wenn die Verschlüsselung nicht Ende zu Ende geregelt ist und Mitarbeiter im Falle des Falles eine eMail ausdrucken und dann weiterversenden? Da schickt man doch gerne seine Krankenakte, Finanzunterlagen und persönlichen Dinge umher … weil die Post ja garantiert, dass es vertraulich ist, wie damals bei der lebenslänglichen Emailadresse …

  • Jul
  • 07
  • 2010

Krake gut durch

Posted by okami In Sonstiges | No Comments »

Ich denke es wird in den nächsten Tagen den einen oder anderen geben, der gerne mal Krake probieren will. Aus gegebenem Anlaß hier mal ein Rezept zum nachkochen: Krake gebraten

  • Jun
  • 22
  • 2010

14 Thesen zu den Grundlagen einer gemeinsamen Netzpolitik der Zukunft

Posted by okami In Zeitgeistiges | No Comments »

Das unsere Politiker vor allem Angst haben was sie nicht kennen und wahlmanipulieren können ist hinlänglich gewiss. Wie man aber seine Unkenntnis vom oft beschworen Innovationsmotor, Markt der Zukunft, der Informationsfreiheit  und wie die Phrasen alle lauteten so schonungslos hinauspoltern lassen kann, zeigt die Angst und die Hilflosigkeit der jetzigen Regierung. Da hat unser Innenminister 14 Thesen formuliert die nach dem Abzug aller Widersprüche, Ungereimtheiten, Phrasendrescherei und allem schönen Schnirkel drumherum – auf mehr Regulierung, mehr Eingriffe, mehr Haftung, weniger Anonymität und weniger Freiheit hinauslaufen.  Wieder mal ein schönes Beispiel dafür, dass wir es hier nicht mit unseren Volksvertretern, sondern mit möchtegern Gefängniswärtern zu tun haben, um mal fefe aufzugreifen.

Die Grundsatzrede mit anschliessenden Kaffekränzchen seiner “Lobbyisten”, oder auch Disskusion genannt – es tut mir leid, aber ein Herr Schaar und eine Frau Kurz geben hier handzahm Pfötchen, anstatt mal die Katze aus dem Sack zu lassen und sind deshalb für mich auch nicht mehr wirklich in ihrer Funktion ernstnehmbar – machen das Ganze auch nicht besser.

Der Providerverband eco hat auch schon auf die Thesen reagiert und erkannt was auf ihn zukommen wird, denn der Innenminister brilliert auch mit einer Sachkenntnis und -verstand die seines gleichen sucht:

Für Provider sollte es eine Gefährdungshaftung geben, wenn sie keine ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen treffen. Eine solche Verkehrssicherungspflicht gegen Viren und Schadsoftware sowie Datendiebstahl ist keine Kontrolle von Inhalten, die ich für falsch hielte.

Wie bitte lieber Herr Innenminister soll das Eine ohne das Andere gehen? Ich meine Kontrolle ohne hinzusehen, wie soll das funktionieren und was ist es denn, wenn ein Provider meinen Datenstrom entpackt und das angehängte Archiv entfernt? Terrorabwendung?  Sicherheitsvorkehrung ohne Kontrolle? – Genau!  Wahrscheinlich hat die electronical Warfare geprüfte Truppe des BMI etwas im Handbuch ihrer /38 gefunden …

Genauso lustig stelle ich mir vor, wenn der Herr Minister Cisco in Haftung nehmen will, weil eine Sicherheitslücke im IOS den erneuten Einmarsch einer wie auch immer gearteten Kraft in den Datenbestand der Bundesregierung erlaubt hat, aber es klingt erstmal nicht schlecht … fürs Volk …

Hersteller von Hard- und Software sowie Diensteanbieter müssen ebenso Verantwortung übernehmen. Dies kann durch eine erweiterte Haftung und spezielle Beweislastregeln geschehen.

  • Jun
  • 22
  • 2010

Lightroom Sammelsurium

Posted by okami In Fotografie | No Comments »

Überall im Netz geistern Quicktipps und kleine Anleitungen zum Workflow unter Lightroom herum, bis heute habe ich das Ganze über meine Bookmarks bei http://delicious.com gepflegt. Beim durchforsten des Netzes ist mir aufgefallen, dass sich irgendwie noch keiner die Mühe gemacht hat mal eine “Übersicht” zusammenzustellen.  Prinzipiell soll das hier kein Backlinkgedöns für irgendwelche SEO Artikel werden , wer etwas beizutragen hat, kann mir gerne eine eMail schicken. Prinzipiell soll einfach unter 2-3 Stichworten der Link kategorisiert und auffindbar gemacht werden.

Das Ganze findet man in der Rubrik Projekte >> Lightroom Sammelsurium und wird ständig ausgebaut und erweitert.

  • Jun
  • 20
  • 2010

Chema Madoz: “The Object’s Dream”

Posted by okami In Fotografie | 1 Comment »
Chema Madoz: “The Object’s Dream”

Ich möchte heute auf einen Fotografen aufmerksam machen: Chema Madoz. Dieser hat gerade eine Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt und macht so ziemlich das Gegenteil von dem, was wir unter Bildmanipulation verstehen. Er manipuliert nicht das Bild, sondern das Objekt.

Der Spanier hat es sich zur Aufgabe gemacht, alltägliche Dinge kontextuell zu verändern, dass sie eine frappierend neue Bedeutung gewinnen. Madoz hat nicht nur mich überrascht und verblüfft. Und dazu benötigt er nicht einmal Photoshop.

Für mich persönlich gab es eine Menge Anregungen zu Bildideen und deren Umsetzung oder aber auch mal neues anderes zu probieren.

Zitat von seiner Webseite:
“The irony with which madoz assaults recognizible objects creates a relationship with viewers that leads to paths of a parallel universe.”

Ein paralleles Universum – das ist eine gute Beschreibung dessen, was Madoz mit einfachsten Mitteln mit analoger Technik erreicht. Viele seiner Fotos enstanden bei natürlichem Licht und gerade weil Madoz nur direkt am Objekt manipuliert, wirken seine Bilder abstrakt, surreal und wie aus einer anderen Dimension.

Wie immer zum Abschluss noch der Link zu seiner Webseite.

  • Jun
  • 18
  • 2010

Jugendliche Brandsätze(r) – Streetfotografie

Posted by okami In Fotografie | No Comments »
Jugendliche Brandsätze(r) - Streetfotografie

Ross McDonnell fotografiert den Alltag von Jugendlichen außerhalb von Dublin und dabei entstehen Fotos die wachrüttelnder gar nicht sein können

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